Unsere Satzung

 

 

Satzung Tierschutzverein VIP

 

 

§ 1 Name und Sitz des Vereines, Geschäftsjahr

 

1. Der Verein führt den Namen „Tierschutzverein VIP“. Er soll in das

Vereinsregister eingetragen werden und danach den Zusatz „e.V.“ führen.

 

2. Der Verein hat seinen Sitz, seinen Erfüllungsort und seinen Gerichtsstand

in Paderborn.

 

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereines

 

1. Zweck des Vereines ist die Förderung des Tierschutzes.

2. Die Satzungszwecke werden verwirklicht durch

  • die Aufnahme von alten, verhaltensauffälligen oder misshandelten Tieren
    zur Pflege und Therapie,

  • die Vermittlung von Tieren in eine artgerechte Haltung,

  • den Betrieb eines Gnadenhofs, in welchem die Tiere untergebracht,
    versorgt, gepflegt und therapiert werden,

  • die Unterstützung zum Aufbau von selbständigen Tierschutzstrukturen
    in Ländern unter Einbeziehung der einheimischen Bevölkerung,

  • die Zusammenarbeit mit anerkannten und gemeinnützigen, den Tierschutz
    fördernden Einrichtungen, Tierheimen und Tierschutzvereinen im In- und Ausland,

  • sowie die Unterstützung anderer steuerbegünstigter Körperschaften oder
    Körperschaften des öffentlichen Rechts (§ 58 Nr.1 und 2 der Abgabeordnung).

 

§ 3 Gemeinnützigkeit des Vereines

 

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke

im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

 

2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie

eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

3. Die Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke

verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck

des Vereines fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen,

begünstigt werden.

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden,

die bereit ist, Ziele und Aufgaben des Vereines zu fördern und zu

unterstützen. Die Anerkennung der Vereinssatzung ist Voraussetzung für

den Beitritt zum Verein.

Über den schriftlich zu stellenden Aufnahmeantrag entscheidet der

Vorstand. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages bedarf keiner

Begründung.

 

2. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Erlöschen der Rechtspersönlichkeit,

Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

 

3. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand

durch eingeschriebenen Brief. Der Austritt kann nur zum Ende eines

Kalenderjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei

Monaten zum Jahresende einzuhalten ist.

4. Ein Mitglied kann durch den Vorstand, der hierüber Beschluss zu fassen

hat, aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn das Mitglied

a) einen Jahresbeitrag trotz schriftlicher Mahnung mit einer Fristsetzung

von mindestens vier Wochen nicht gezahlt hat;

b) den Verein geschädigt oder sonst gegen seine Interessen

schwerwiegend verstoßen hat;

c) in seiner Person einen sonstigen wichtigen Grund verwirklicht.

 

Vor Beschlussfassung über die Ausschließung ist dem auszuschließenden

Mitglied Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme zu geben. Der

Ausschießungsbeschluss ist schriftlich zu fassen und zu begründen und

dem Mitglied zuzusenden. Gegen die Ausschließung kann das

auszuschließende Mitglied die nächste anstehende Mitgliederversammlung

anrufen. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen in diesem

Fall die Mitgliedschaftsrechte des auszuschließenden Mitgliedes.

 

§ 5 Mitgliedsbeiträge

 

1. Die Mitglieder haben einen jährlichen Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Die

Höhe des Mitgliedsbeitrages wird durch die Mitgliederversammlung

beschlossen.

 

2. Der Beitrag ist bis spätestens 31. März für das laufende Geschäftsjahr

zu entrichten. Die Fälligkeit tritt ohne Mahnung ein.

 

3. Mitglieder, die in der ersten Jahreshälfte des laufenden Geschäftsjahres

eintreten, zahlen den vollen Jahresbeitrag. Mitglieder, die in der

zweiten Jahreshälfte des laufenden Geschäftsjahres eintreten, zahlen

den halben Jahresbeitrag.

 

4. Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache

Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden

stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

 

§ 6 Organe des Vereins

 

Organe des Vereines sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 7 Vorstand

 

1. Dem Vorstand des Vereines obliegen die Vertretung des Vereines nach

§ 26 BGB und die Führung seiner Geschäfte. Er hat insbesondere

folgende Aufgaben:

 

- Die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlungen

einschließlich der Aufstellung der Tagesordnung.

- Die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung.

- Die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausfertigung des

Jahresberichtes.

- Die Aufnahme neuer Mitglieder.

 

2. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellv. Vorsitzenden,

dem Schatzmeister, dem Schriftführer und zwei weiteren Beisitzern.

 

3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB

durch den Vorsitzenden allein oder durch zwei weitere Vorstandsmitglieder vertreten.

 

4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder des

Vorstandes anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

 

5. Einer Vorstandssitzung bedarf es nicht, wenn alle Vorstandsmitglieder

einem Vorschlag oder Beschluss schriftlich zustimmen.

 

6. Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereins, sind

vom Vorsitzenden oder von zwei weiteren Vorstandsmitgliedern zu

unterzeichnen.

 

7. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 5

Jahren gewählt. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.

 

8. Der erste Vorstand wird durch die Gründungsmitglieder gewählt.

 

9. Das Amt eines Vorstandsmitgliedes erlischt durch Ablauf der

Wahlperiode, Tod, Niederlegung der Vorstandstätigkeit oder

Ausscheiden aus dem Verein; in diesen Fällen ist eine Neuwahl

vorzunehmen. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben

nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind.

 

§ 8 Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereines. Ihrer

Beschlussfassung unterliegen alle Vereinsangelegenheiten. Die ordentliche

Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Sie ist außerdem

einzuberufen, wenn ein Drittel der Vereinsmitglieder dieses unter Angabe des

Grundes schriftlich verlangt.

Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss schriftlich unter Angabe der

Tagesordnung zwei Wochen vor Termin, ab dem Datum zur Aufgabe bei der Post,

durch den Vorstand erfolgen. 

Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

- Entgegennahme und Genehmigung des schriftlichen Jahresberichtes

des Vorstandes und des Rechnungsbeschlusses.

- Die Entlastung des Vorstandes.

- Wahl des Vorstandes.

- Wahl der beiden Rechnungsprüfer.

- Beschlussfassung über Satzungsänderung und die freiwillige Auflösung

des Vereines.

- Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung

stehende Fragen.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen

Mitglieder beschlussfähig.

Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Alle Wahlen

müssen auf Antrag – auch nur eines Mitgliedes – geheim stattfinden.

Ungültige Stimmen bzw. Stimmenenthaltungen werden nicht mitgezählt.

Zur Satzungsänderung ist eine Stimmenmehrheit von 3/4 der erschienenen

Mitglieder erforderlich. Der Beschluss zur Auflösung des Vereines kann nur

gefasst werden, wenn in zwei Mitgliederversammlungen, die mindestens vier

Wochen auseinander liegen, jeweils eine 4/5 Mehrheit der anwesenden

Mitglieder vorliegt.

Gültige Beschlüsse können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

Die Wahl zum Vorstand ist von einer/einem von der Versammlung gewählten

Versammlungsleiter/in durchzuführen. Der Vorstand ist in Einzelwahl zu wählen.

Der Vorstand ist mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

 

§ 9 Niederschrift

 

Über die Mitgliedsversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, in der die

Beschlüsse mit Inhalt und Abstimmungsergebnis aufzunehmen sind und die

durch den Versammlungsleiter und den Protokollführer zu unterschreiben ist.

 

§ 10 Rechnungsprüfung

 

1. Das Kassenwesen des Vereines soll für jedes abgelaufene Geschäftsjahr

durch zwei, von der Mitgliederversammlung gewählte Rechnungsprüfer

geprüft werden.

 

2. Zu Rechnungsprüfern können nur volljährige Mitglieder des Vereines

gewählt werden. Sie haben in der nachfolgenden ordentlichen

Mitgliederversammlung über das Ergebnis ihrer Prüfung mündlich und

schriftlich Bericht zu erstatten.

 

§ 11 Auflösung des Vereines

 

1. Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst

werden.

 

2. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand, soweit die Mitgliederversammlung

nichts anderes beschließt.

 

3. Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich.

 

4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereines oder bei Wegfall steuerbegünstigter

Zwecke fällt das Vermögen des Vereines an eine juristische Person des öffentlichen

Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die

Förderung des Tierschutzes.

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