UNSERE TIERISCHEN BEWOHNER

 

Lernen Sie unsere tierischen Bewohner näher kennen und erfahren Sie etwas über die Geschichten hinter den treuen Hunde- und Katzengesichtern.

 

Übrigens: Wenn Sie unsere ehrenamtliche Arbeit und Aufnahme von Notfellen wie diesen unterstützen möchten, können Sie das am besten mit dem Abschluss einer Patenschaft tun. Vielen herzlichen Dank!

 

 

 

 

 

 

 

 

Trick geb. 2009, Terrier-Mix aus Spanien.

 

 

 

 

Trick kam zusammen mit ihrer Schwester Track zu uns, da beide aufgrund ihrer Leishmaniose nicht vermittelbar waren. Trick hat bis dato in keinster Weise Symptome dieser Erkrankung gezeigt, wurde aber aufgrund anfänglich schlechter Leberwerte auch nicht behandelt. Nachdem Trick sich bei uns eingelebt hatte, ließen wir neue Tests durchführen, die zwar erhöhte Leishmaniose-Titer anzeigten, jedoch waren alle übrigen Werte im Normbereich. 

 

Trick ist eine sehr agile, lebenslustige Hündin, die gerne mal das ganze Rudel mit ihren "Bellattacken" aufmischt. Sie hat es faustdick hinter den Ohren und ist ein großer Dieb, wenn es ums Fressen geht. Alles in allem eine quirlige und fröhliche Hündin die sehr viel Freude am Leben hat und der leider aufgrund eines Laborwertes ein Zuhause verwehrt wurde.

 

Trick benötigt Allopurinol und regelmäßige Blutkontrollen, da sie Leishmaniose hat.

 

Meine Paten sind:

Silke Böttle

 

 

 

 

 

 

Stupsi geb. 2005, Terrier-Mix aus Spanien

 
Stupsi ist eine 7-9-jährige Minihündin, die von der Polizei ins Tierheim gebracht wurde. Stupsi war total verängstigt und liess niemanden an sich ran, zeigte allen, die sich ihr näherten, ihre krummen und schiefen Zähne. Sie war abgemagert und in einem schlechten Zustand als man sie auf der Strasse herumirrend vorfand, wahrscheinlich hat man sie skrupellos ausgesetzt, da sie alt und "überflüssig" geworden war.
 
Leider passiert es oft in den südlichen Ländern, dass man die älteren Hunde aussetzt um Platz zu schaffen für einen neuen Welpen.
 
Wir wissen nicht was Stupsi erlebt hat, aber sicher nichts Gutes, da sie auf gewisse Berührungen und Annäherungen mit Angstschnappen reagiert. Im Tierheim war Stupsi in grosser Gefahr, da dort das Gesetz des Stärkeren gilt und diese Minihündin den grossen Hunden nichts entgegenzusetzen hatte. 
 
Unglücklicherweise gibt es immer wieder Todesfälle bei Hundebeissereien und meist sind es die kleinen Hunde, die daran glauben müssen.
 
Somit haben wir Stupsi als Notfall zu uns geholt, da ihre Vermittlungsaussichten aufgrund ihres Alters und ihres Verhaltens äusserst gering waren.
 
Inzwischen hat sich Stupsi zu einem lebensfrohen und lustigen Hund entwickelt, die uns viel zum Lachen bringt. Stupsi kann jetzt auch ihre Streicheleinheiten geniessen, gewisse Berührungen sind aber immer noch "tabu" und wir arbeiten daran.
 
Stupsi hat grosse Probleme mit ihrem Magen-Darm- Trakt sowie mit ihren Zähnen, so dass sie Spezialfutter benötigt.
 

Meine Paten sind:

Karola Ulbrich

 

 

Peter Weigel

 

 

 

 

Nacha geb. 2012, Pitbull-Mix aus Spanien

 

Nacha gehört zu den sogenannten Listenhunden und somit hatte Nacha in Spanien keinerlei Chance auf Vermittlung.

 

Nacha wurde von ihrem vorherigen Besitzer zur Zucht missbraucht und als sie krank wurde und eine schwere Milchleistenentzündung bekam, wurde sie auf die Strasse entsorgt.

 

Tierschützer vor Ort fanden Nacha in einem sehr schlechten Zustand und nahmen sie mit in den Shelter. Mit der Zeit erholte sich Nacha und wurde von allen im Shelter nur "der Engel" genannt. Da die Tierschützer uns Nacha sehr ans "Herz" gelegt hatten, durfte Sie mit Malcolm zu uns auf den Gnadenhof kommen.

 

Nacha ist ein wahrer Schatz. Sie ist sozial mit allen Hunden im Rudel. Sie ist sehr folgsam und ein wahrer Sonnenschein.

 

Nacha hat Magenprobleme, denen mit Medikamenten und einem Spezialfutter entgegengewirkt wird.

 

Meine Paten sind:

Marie Metzger

 

 

 

 

Rosa geb. 2012, Alano Espanol aus Spanien

 
Rosa wurde mit ausgebrochener Leishmaniose bei 40 Grad  am Zaun angebunden vorgefunden und es ist ein Wunder, dass sie diese Tortur überlebt hat. Ihre Ohren wurden stümperhaft abgeschnitten und wir wollen gar nicht wissen, was für Schmerzen Rosa gehabt haben muss.
 
Als Listenhund mit coupierten Ohren und ausgebrochener Leishmaniose hatte Rosa überhaupt keine Vermittlungschancen, so dass ihr ein lebenslanges Dasein in einem viel zu kleinen Zwinger, ohne jeden Auslauf oder Zuwendung, drohte. Im Shelter wurde sofort mit einer Leishmaniosetherapie begonnen, die hier fortgesetzt wurde. Mit dem Ergebnis, dass sie sich zu einem wunderschönen und lebensfreudigen Hund entwickelt hat.
 
Rosa ist früher sicher sehr viel geschlagen worden und hat Angst vor der Leine, aber daran arbeiten wir und sind guter Dinge, dass sich ihre Angst mehr und mehr verlieren wird.
Rosa ist eine sehr liebebedürftige Hündin, die einen auf Schritt und Tritt folgt und am Liebsten den ganzen Tag auf den Schoss zubringen würde.
Wäre Rosa im Tierheim verblieben, hätte sie sich wohl schon bald aufgegeben.
 
Rosa braucht eine regelmässige Leishmaniosetherapie und Spezialfutter
 

Meine Paten sind:

Manuela Heil

 

 

 

 

 

 

Curro geb. 2007, Mischling aus Spanien

 

Curro kam als kleiner Welpe ins Tierheim und verbrachte sein ganzes Leben in einem tristen Betonzwinger. Als grosser schwarzer Hund hatte er keine Vermittlungschancen und nachdem sich im Tierheim keiner je um ihn kümmerte, wurde er scheu und wich den Menschen aus, somit galt er schnell als unvermittelbar.

 

Nie wurde er Gassi geführt und aufgrund seiner Schüchternheit wurde er auch nicht aus seinem Zwinger herausgelassen, da man Angst hatte, dass er nicht freiwillig wieder in seinen Zwinger zurückgehen würde.

 

Als wir auf ihn aufmerksam wurde, saß er schon ganze 10 Jahre in diesem tristen Zwinger! Zu allem Überfluss hatte er auch noch einen nicht verheilten Kieferbruch, der es ihm unmöglich machte, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Aufgrund Geldmangels des Tierheimes wurde Curro nicht behandelt und hatte schon viel zu lange starke Schmerzen.

 

Als wir von Curros Schicksal hörten, entschlossen wir uns spontan ihn bei uns aufzunehmen und ihm auf seine alten Tage doch noch ein schönes und schmerzfreies Hundeleben zu ermöglichen.

 

Aufgrund seiner chronischen Kieferentzündung braucht Curro regelmässig Medikamente und ein Spezialfutter.

 

Meine Paten sind:

Dr. med.dent. Maria Janschitz

 

 

 

 

Ginger geb. 2012, Terrier-Mix aus Spanien

 

Ginger wurde von uns aufgenommen, nachdem es im Tierheim, aufgrund Überfüllung, immer wieder zu schlimmen Beissvorfällen gekommen war, und vor allem die kleinen Hunde in Lebensgefahr waren. Obwohl Ginger eine ganz unkomplizierte kleine Hündin ist, konnten wir für sie auf die Schnelle kein endgültiges Zuhause finden, so dass wir uns entschlossen ihr einen Platz auf unserem Gnadenhof zu geben, um ihr kleines Leben zu retten.

 

Ginger geniesst es über unsere Wiesen zu flitzen und nutzt jede Gelegenheit nach draussen zu entwischen, um die weite Welt zu entdecken. Wahrscheinlich ist sie in ihrem bisherigen Leben nie ausgeführt worden und so ist Gingers Freude gross über die neugewonnene Freiheit. 

 

Ginger hat eine Futtermittelallergie und benötigt hypoallergenes Spezialfutter.

 

Meine Paten sind:

Sabine Lenner

 

 

 

 

 

 

 

LOLA geb. 2007, Zwergschnauzer aus Spanien

 

Lola wurde von ihren Besitzern nach draussen gesperrt, nachdem sie einen  Hauterkrankung bekam und ihr Fell verlor. Somit war Lolal nicht mehr "vorzeigbar" und fristete ein trostloses Dasein im Hinterhof. Lola verstand die Welt nicht mehr und wollte wieder zurück ins Haus, aber die Besitzern hatten das Interesse an Lola verloren. Lolas Zustand verschlimmerte sich immer mehr, ihre Haut entzündete sich, aber die Besitzer sahen keine Veranlassung den Tierarzt aufzusuchen.

 

Schliessslich konnte ein Nachbar die Besitzer überreden, Lola isn Tierheim abzugeben, wo sofort mit einer Behandlung angefangen wurde. Die ersten Wochen nach Lolas Ankunft im Tierheim wusste man nicht, ob Lola überleben würde, aber Lola wollte leben und kämpfte.

 

Lola muss alle 2 Tage gebadet werden, um einen Rückfall zu vermeiden. Zudem hat sie leider einen positiven Leishmanisosetiter den man behandeln muss. Somit haben wir Lola zu uns geholt und haben mit einer intensiven und teuren Leishmaniosebehandlung begonnen. Lola ist trotz der schwere ihrer Erkrankung ein wundervoller und lebensfreudiger Hund.

 

Lola hat neben einer akuten Dermatitis auch eine schwere Futtermittelallergie. Ebenso wurde ein extrem hoher Leishmaniosetiter bei ihr diagnostiziert. Wir haben eine Spritzentherapie gegen die Leishmaniose begonnen in der Hoffnung das wir die Leishmaniose in den Griff bekommen.

 

Meine Paten sind:

Susanne Thomas

 

 

 

 

 

 

Pommes geb. 2014, Mastin-Mix aus Spanien

 
Pommes wurde zusammen mit seinem Bruder als Welpe in einer Mülltonne "entsorgt". Leider fanden sich keine Interessenten für die Beiden und somit waren sie gezwungen ein tristes Leben in einem Betonzwinger zu verbringen, ohne menschliche Zuwendung oder Gassigänge. Nach einem Jahr durfte Pommes Bruder auf eine Pflegestelle nach Deutschland reisen und bald schon konnte er sein endgültiges Zuhause finden. Somit blieb Pommes allein im Zwinger zurück und sollte dort noch 2! weitere Jahre verbringen. Nach 3 Jahren bekam Pommes endlich seine Chance und kam auf eine Pflegestelle nach Deutschland. Leider hatte Pommes kein Glück und musste insgesamt dreimal sein Zuhause wechseln, ohne dass er daran Schuld war, so dass wir beschlossen ihm einen weiteren Umzug zu ersparen und Pommes endlich ein endgültiges Zuhause auf unserem Gnadenhof zu geben.
 
Pommes hat trotz seines jungen Alters schon Gelenkbeschwerden, da er seine ersten drei Lebensjahre auf einem feuchten Betonboden verbringen musste und kein hochwertiges Welpenfutter bekommen hatte. 

 

Meine Paten sind:

Kerstin Singh

 

 

 

 

Selma geb. 2009, Mastinmix aus Spanien

 

 

 
Selma stammt aus einem der staatlich geführten Tierheime in Spanien, die nur eine "Unterbringung" der Tiere gewährleisten und ansonsten in keinster Weise an dem Wohl oder einer Vermittlung eines Hundes interessiert sind. Mit viel Geduld und Ausdauer haben wir es geschafft, Kontakt zu diesem Tierheim herzustellen und so gelingt es uns immer wieder die ein oder andere Fellnase dort rauszuholen. Im besten Fall finden wir Adoptanten für diese armen Vierbeiner, Selma galt aber aufgrund ihrere Grösse und ihres Alters als unvermittelbar und vegetierte schon seit Jahren in ihrem Zwinger dahin, so dass sie von uns aufgenommen wurde. Es ist eine grosse Freude Selma zuzusehen, wie sie glücklich über unser Grundstück tobt und ihre neue Freiheit über alles geniesst. Selma ist einer unser fröhlichsten Hunde, die einen auf Schritt und Tritt folgt und am Liebsten ein Schosshund wäre.
 
Selma hat aufgrund der schlechten Haltung und ihrer stattlichen Grösse Gelenkprobleme und braucht intermittierend Schmerzmedikamente! Ausserdem wurde bei Selma ein Mama-Tumor festgestellt, der operativ entfernt wurde. Selma muss zur regelmäßigen Kontrolle.

 

Meine Paten sind:

Ilona Arnhold

 

 

 

 

Stennis geb. 2012, Dackel-Mix aus Spanien

 

 

Stennis gehörte zu den Vergessenen in einem sehr großen und armen spanischen Tierheim. Stennis war ein sehr ängstlicher Rüde, der gern mal die Zähne zeigte, wenn man ihm zu nahe kam und zu den sogenannten Angstschnappern gehörte. Aus diesem Grunde hatte man auch die Hoffnung aufgegeben, für Stennis jemals ein Zuhause zu finden und machte sich noch nicht ml mehr die Mühe, ihn auf der eigenen homepage zu publizieren. Zufällig wurden wir auf Stennis aufmerksam und versuchten zunächst über unseren Tierschutzverein ein Zuhause für Stennis zu finden, nachdem sich aber keiner zutraute, einen kleinen Angstbeißer aufzunehmen, entschieden wir uns  Stennis eine Chance auf unserem Gnadenhof zu geben. Nach 2 Tagen "Eingewöhnungsphase" hat sich Stennis zu einem liebenswerten kleinen Schmuseracker entwickelt, der am Liebsten den ganzen Tag kuscheln würde. Es ist immer wieder fantastisch zu sehen, wie sich in so kurzer Zeit ein Hund in seinem Verhalten komplett ändern kann und es tut einem in der Seele weh, wenn man bedenkt, dass Stennis, viele Jahre seines Lebens, in einem kargen Zwinger verbringen musste.

 

Stennis benötigt Spezialfutter wegen eines empfindlichen Magens.

 

Meine Paten sind:

Lutz und Oliver Schuster

 

 

 

 

 

Antonella geb. 2009, Mischlingshündin aus Spanien

 

Antonella gehörte zu den schüchternen und ängstlichen Hunden im Tierheim, die Begegnungen mit dem Menschen eher auswich und sich nicht anfassen lassen wollte. Nachdem man sich im chronisch überfüllten, spanischen Tierheim nicht um die einzelnen Hunde kümmern kann, überließ man Antonella ihrem Schicksal, was bedeutete, ein lebenslanges Leben hinter Gittern. Laut Tierheimpersonal war an eine Vermittlung von Antonella aufgrund ihres scheuen Wesens nicht zu denken und somit gehörte Antonella zu den Vergessenen. Nachdem wir immer wieder speziell nach diesen vergessenen Fellnasen im Tieheim fragen, wurde uns Antonella vorgestellt und wir entschlossen uns spontan sie auf unseren Gnadenhof zu holen. Antonella hat sih schon nach kurzer Zeit von uns anfassen lassen und genießt ihr neues Leben in vollen Zügen. Sie hat sich unserer Mastinhündin Selma angeschlossen und folgt ihr auf Schritt und Tritt. Antonella liebt es nach all den Jahren im Zwinger, im weichen Körbchen zu liegen und ist alles in allem eine ganz liebe und dankbare Fellnase.

 

Antonella hat aufgrund ihres langen Lebens im kalten Zwinger Gelenkprobleme und braucht intermittierend Medikamente. 

 

Meine Paten sind:

Sonja Hüsing

 

 

 

 

 

Kira geb. 2009, Labrador Retriever aus Spanien 

 

 

 

Der Tod unseres Labradors "Buddy" hat eine große Lücke in unserem Hunderudel hinterlassen und als wir per Zufall auf Kira aufmerksam wurden, waren wir uns sofort einig, dass Kira diese Lücke schliessen sollte. Kira ist durch viele Hände in Spanien gegangen, wurde zur Zucht missbraucht, diverse Male weitergereicht oder ausgesetzt und als sie dann noch an grossen Mammatumoren erkrankte, wurde sie gnadenlos auf der Strasse "entsorgt". Zum Glück lief sie in die Hände von privaten Tierschützern, die Kira sofort bei sich aufnahmen, aber die Kosten für die notwendige Operation von Kira nicht aufbringen konnten. Wir übernahmen die Tierarztkosten, so dass Kira von ihren Tumoren befreit werden konnte und danach durfte sie nach Schweden reisen. Bei uns genießt sie vor allem die täglichen Schwimmrunden im See und den niemals endenden "Stöckchenvorrat", den Kira überall hin apportiert.

 

Kira hat durch ihre schlechte Haltung nur noch Zahnreste im Maul sowie einen sehr empfindlichen Magen und schlechte Nierenwerte, so dass sie nur Spezialfutter zu sich nehmen kann, welches sehr kostenintensiv ist. Ebenso benötigt Kira Schmerzmittel, da ihre Gelenke nicht mehr so mitmachen.

 

Meine Paten sind:

Birgit Ohrt

 

 

 

 

 

Sandy geb. 2013, Schäfer-Mix aus Spanien

 

Sandy ist einer der vielen Hunde in Spanien mit erhöhtem Leishmaniosetiter, ohne jegliche Anzeichen für eine Erkrankung, aber mit dem Schicksal nie wieder das Tierheim verlassen zu dürfen, da niemand einen "kranken" Hund will. Wahrscheinlich wurde Sandy aufgrund ihres Leishmaniosetiters ausgesetzt, da sie in einem erbärmlichen Zustand auf der Strasse aufgegriffen wurde,  abgemagert und so geschwächt, dasss sie sich kaum auf den Beinen halten konnte. Sandy, die das Überleben auf der Strasse nicht gelernt hatte, wäre dort elendig verhungert, wäre sie nicht, in letzter Sekunde, gefunden worden. Aufgrund ihres schlechten Ernährungszustandes wurde Sandy zunächst auf einer privaten Pflegestelle aufgepäppelt, die sie jedoch, nach kurzer Zeit, wieder verlassen musste und so kam sie ins völlig überfüllte spanische Tierheim. Sandy kam nur schlecht mit der Situation im Tierheim zurecht, die mangelnde menschliche Zuwendung und der ständige Rangkampf unter den Hunden, setzte ihr sehr zu. Nachdem Sandy jahrelang auf ein neues Zuhause wartete, ohne dass sich je jemand für sie interessierte, gab sie irgendwann die Hoffnung auf und nahm kaum mehr am Leben teil. Als dann auch noch ein Tumor bei ihr entdeckt wurde, bedurfte es keiner Diskussison mehr und wir nahmen Sandy sofort bei uns auf. Sandy ist jetzt unser treuer "Schatten", der uns auf Schritt und Tritt verfolgt, immer noch in der Angst, wir könnten sie irgendwann allein zurücklassen.

 

Sandy muss vorbeugend Medikamente für ihre Leishmaniose nehmen und es bedarf weiterer tierärzlicher Untersuchungen, da sie wahrscheinlich auch noch einen Kreuzbandriss am Hinterlauf hat. 

 

Meine Paten sind:

Sandra Zesiger/Peter Wicki

 

 

 

 

RONA geb. 2013, Mastin Espanol aus Spanien

 
Rona war eine der traurigen Fellnasen, die gewissenslos in der Tötung abgegeben wurden und gerade einmal eine Frist von 8 Wochen bekam, bevor sie getötet werden sollte. Rona war aufgrund ihrer Größe und ihres Alters von "schon" 5 Jahren ein "gesetzter Todeskandidat", da sie keine Aussicht auf Vermittlung in Spanien hatte. Leider blieben auch unsere Vermittlungsversuche in Deutschland ohne Erfolg, so dass wir uns, kurz vor Ablauf von Ronas "Gnadenfrist", spontan entschlossen, ihr einen Platz auf unserem Gnadenhof zu geben. Rona ist eine überaus liebenswerte Hündin, die für ihr Leben gern schmust und verträglich mit allen und jedem ist, so dass es für uns unverständlich ist, wie man so eine tolle Fellnase einfach in der Tötung abgeben konnte.
 
Rona leidet unter einer atopischen Dermatitis und benötigt daher ein kostenintensives Spezialfutter und entsprechende Medikamente. Ausserdem wurde bei Rona ein Mama-Tumor festgestellt, der operativ entfernt wurde. Rona muss zur regelmäßigen Kontrolle.

 

Meine Paten sind:

Karola Ulbrich

 

 

 

 

PEPE geb. 2013, Podenco aus Spanien

 
Pepe ist eine der vielen spanischen Podencos mit leidvoller und grausamer Vergangenheit. Pepe wurde mit eingewachsener Kette und einem eingewachsenem Strick am Hals vorgefunden, welches zu einer schlimmen Infektion geführt hatte. Zudem war Pepe nur noch Haut und Knochen als man ihn auf einem Feld vorfand, allerdings ließ er sich, trotz seines desolaten gesundheitlichen Zustandes, nicht von den spanischen Tierschützern einfangen. Es dauerte Wochen bis der schlaue Rüde endlich in eine aufgestellte Lebendfalle ging. Im spanischen Tierheim bekam Pepe schnell den Stempel "unvermittelbar", da er große Angst vor den Menschen hatte und man in Spanien leider nicht die finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten hat, sich um "verhaltensauffällige" Fellnasen zu kümmern. Dennoch hatten wir die Hoffnung nicht aufgegeben, doch noch ein Zuhause für Pepe zu finden und waren überglücklich, als wir eine Familie fanden, die bereit waren, einen "Angsthund" bei sich aufzunehmen. Leider wurde Pepe, aufgrund einer Trennung der Vorbesitzer, wieder zu uns zurückgegeben und somit kam er zu uns auf den Gnadenhof. Hier zeigt sich Pepe nach wie vor als sehr ängstlicher Hund, der sich ungern anfassen lässt und noch sehr viel Zeit braucht, um wieder Vertrauen in die Menschheit zu fassen. Pepe fühlt sich in unserer Hundegruppe wohl und genießt es auf unserem großen eingezäunten Grundstück Geschwindigkeitsrekorde zu brechen, daher steht er nicht mehr zur Vermittlung.
 
Pepe hat einen "nervösen Magen" und benötigt medikamentöse Therapie.

 

Meine Paten sind:

Leandra Bühler

 

 

 

CANELA geb. 2013, Shi Tzu -Mix aus Spanien

 

 
 
Canela ist eine niedliche und hübsche kleine Hündin, die einen sehr "speziellen" Charakter hat. Wir wissen nicht, was Canela in ihrem früheren Leben erlebt hat, aber sicherlich nichts Gutes. Canela ist sehr misstrauisch gegenüber Menschen und lässt sich ungern anfassen. Canela lässt sich nicht kämmen oder hochheben, sie beisst dann zu, auch sonst würde sie gern bestimmen, was ihre Besitzer zu tun oder zu lassen haben. Canela wurde mehrmals vermittelt, kam aber aufgrund ihres Verhaltens immer wieder zurück ins spanische Tierheim. Somit galt sie dann als "unvermittelbar" und Canela drohte ein lebenslanges Leben hintern Gittern im spanischen Tierheim. Wir hatten Mitleid mit der kleinen Fellnase und nahmen sie bei uns auf. Canela hat auf dem Gnadenhof eine Bezugsperson, die sie auf Schritt und Tritt verfolgt, alle anderen "Zweibeiner" werden von ihr ignoriert. Wir nehmen Canela so wie sie ist, dennoch darf sie uns nicht auf der Nase herumtanzen und daran arbeiten wir noch....
 
Canela benötigt ein Spezialfutter und ab und zu einen Hundefriseur. Ebenso wurde bei ihr ein Bandscheibenvorfall und eine Verknöcherung der Wirbelkanäle festgestellt. Canela benötigt auf Dauer eine Schmerztherapie

 

Meine Paten sind:

Ulrike Rösel

 

 

Peter Weigel

 

 

 

 

BOLA geb. 2013, Dackel-Mix aus Spanien

 
Bola wurde bei über 40 Grad auf der Strasse vorgefunden, ausgehungert und am Verdursten, hätte man ihn an dem Tag nicht ins Tierheim gebracht, wäre er wohl noch in der Nacht verstorben. Bola wurde zunächst in der Tierklinik aufgepäppelt, so schwach war er, dass er nicht im Tierheim versorgt werden konnte. Als er sich von den Strapazen erholt hatte, kam er ins spanische Tierheim, wo er sich so gar nicht mit dem Zwingerleben abfinden konnte. Die spanischen Tierschützer gehen davon aus, dass Bola früher ein Zuhause hatte und aufgrund seines, in der Tierklinik entdeckten positiven Leishmaniosetiters, ausgesetzt wurde. Da sich Bola immer mehr im Tierheim aufgab, wurden wir dringend um Hilfe gebeten ein Zuhause für Bola zu finden. Mit uns war auch eine andere Tierschutzorganisation involviert, die schon bald einen Interessenten für Bola hatte. Alle waren überglücklich, dass Bola endlich das Tierheim hinter sich lassen durfte, doch diese Interessenten sprangen wieder ab, als sie von Bolas Leishmaniosetiter erfuhren. Somit musst Bola im Tierheim bleiben mit der Folge, dass er sich immer mehr aufgab. Wir konnten Bolas Leid nicht mehr mit ansehen und entschieden uns daher den kleinen Racker bei uns auf dem Gnadenhof aufzunehmen. Bola ist zwar "tiefergelegt", versucht aber als kleiner "Napoleon" unser Hunderudel zu regieren, wird jedoch von unseren größeren Fellnasen nicht gerade ernst genommen. Bola geniesst sichtlich unsere täglichen Spaziergänge wo er in großem Tempo über die Wiesen rollt (Bola bedeutet auf spanisch Ball) und er liebt alle Spielzeuge, die er alle in seinem Körbchen hortet. Zwischendurch fordert er seinen "Kuscheleinheiten" ein, von denen er gar nicht genug bekommen kann, so dass er diese auch von allen Besuchern auf dem Gnadenhof erwartet.
Bola braucht Spezialfutter und ab und zu Schmerzmittel, wegen seiner deformierten und arthrotischen Vorderbeine. Ebenso benötigt er Fortekor, da er eine Herzinsuffizienz hat.

 

Meine Paten sind:

Olga Winnitzki

 

 

 

 

 

Bobo geb. 2008, französische Bulldogge aus Spanien

 
Bobo musste 1! Jahr in einer schrecklichen spanischen Tötungsstation ausharren, bis er von uns erlöst wurde. Seine Zeit in der Tötungsstation war "abgelaufen" und er war als sicherer Tötungskandidat gesetzt, so dass wir ihn in allerletzter Sekunde retten konnten. Nur durch Zufall wurden wir auf ihn aufmerksam, da er sich in einer Tötungsstation befand, mit der wir keine Zusammenarbeit haben. Eine unserer spanischen Tierschützer hatte von Bobos Schicksal erfahren und uns um Hilfe gebeten. Aufgrund des gesetzten Tötungsdatums entschieden wir spontan, Bobo bei uns aufzunehmen, zumal sich heraustellte, dass Bobo, wegen einer nicht behandeltene Ohrenentzündung, taub geworden war und er zudem auch noch fast blind ist. Da die Hunde in dieser Tötung nur unregelmäßig mit zudem schlechten Futter versorgt werden, hat Bobos Magen-Darm Trakt auch Schäden genommen, so dass Bobo heute ein Spezialfutter benötigt. Trotz all dieser "gesundheitlichen Baustellen" und seiner schlechten Haltung, ist Bobo ein aufgeweckter und freundlicher Hund geblieben. Hier auf dem Gnadenhof geniesst er seine täglichen Streicheleinheiten, die er auch immer einfordert und liebt es stundenlang auf Bällen und anderen Spielzeugen herumzukauen. Alles in allem macht Bobo einen sehr glücklichen Eindruck, vor allem wenn er nachts im Bett schlafen darf.
 
Bobo benötigt täglich unterschiedliche Augentropfen u.a. Optimmune sowie spezielle Ohrentropfen und ein Spezialfutter. Außerdem muss er regelmäßig beim Tierarzt vorgestellt werden. Ihm wurde im September 2019 ein Auge entfernt.

 

Meine Paten sind:

Ilona Arnhold

 

 

 

 

Kalle geb. 2013, Labrador Retriever aus Spanien

 

Kalle gehört zu den Hunden die im Leben nie wirklich Liebe , Zuneigung und Glück erfahren durften. Kalle wurde 6 lange Jahre an einer Eisenkette gehalten. Egal ob bei Regen, Kälte oder sengender Hitze. Er war immer an dieser Kette. Irgendwann war diese so verrostet das er es schaffte sich davon loszureissen. Kalle wurde völlig dehydriert und abgemagert auf der Straße von einer spanischen Tierschützerin gerettet. Er wurde sofort in eine Tierklinik gebracht, wo er medizisch versorgt wurde. Die Tierschützerin nahm Kalle mit zu sich nach Hause. Leider sprang Kalle von der Terrasse im 2. Stock und zog sich eine komplizierte Trümmerfraktur  im linken Vorderlauf zu. Bei seinem rechter Vorderlauf waren so gut wie alle Bänder an - oder abgerissen..oder überdehnt. Ebenso hat er einen Bruch seiner Rute erlitten. Kalle wurde in Spanien operiert und ist jetzt bei uns auf dem Gnadenhof. Kalle ist trotz so schlechter Haltung ein immer liebenswerter und freundlicher Labrador. 

 

Eine zweite Operation und lebenslange Schmerzmedikation sind leider notwendig. Ebenso benötigt Kalle Medikamente für seinen Magen. Im Juni 2020 wurde Kalle notoperiert. Er hat leider einen alten Tennisball gefressen, der zu einem Darmverschluß führte. Unser Pechvogel ist aber wieder genesen.

 

Meine Paten sind:

Nadine Hessenkamp

 

 

 

 

 

Coffee, geb. 2011, Rottweiler-Mix aus Kroatien

 
Coffee befand sich viele Jahre in einem kroatischen Tierheim, ohne das sich je jemand für sie interessiert hat. Irgendwann hat sich Coffee dann aufgegeben, da sie das Leben in dem ständig überfüllten kroatischen Tierheim, ohne Gassigänge und menschliche Zuwendung nicht mehr ausgehalten hat. Über eine befreundete Tierschutzorganisation wurden wir auf Coffee aufmerksam und entschlossen uns spontan Coffee endlich ein Zuhause für immer zu geben. Coffee ist ein absoluter Traumhund! Immer freundlich, verträglich mit allem und jedem und nie schlecht gelaunt. Es ist eine Schande, dass diese Hündin so viele Jahre auf ein Zuhause warten musste, aufgrund ihrer vermeintlichen "Rassezugehörigkeit" und den unverständlichen Bestimmungen mancher Bundesländer die Rottweiler und deren Mischlinge  als "Kategoriehunde" einstufen. 
 
Aufgrund der langen Jahre im Tierheim hat Coffee Arthrose und braucht Schmerzmittel!

 

Meine Paten sind:

Kathrin Weise

 

 

 

 

 

 

Molly geb. 2016, Mastin-Mix aus Spanien

 

 

 

Molly kam zusammen mit ihre Mutter, in äusserst schlechten Zustand, ins spanische Tierheim. Sowohl Molly als auch ihre Mutter waren sehr scheu und es war offensichtlich, dass ihr bisheriges Leben ein einziges Leid war.

 

Molly war zudem gekennzeichnet mit einem völlig verschobenen Kiefer, der auch zu einer Fehlstellung der Nase gefuehrt hatte. Da beide Hunde sehr aneinander hingen, beschloss man beide nicht zu trennen, was eine Vermittlung schier aussichtslos machte, denn 2 grosse Hunde, die zumal noch scheu waren, gehören nicht zu den ueblichen Anfragen, die wir bekommen. Wie gross war da unsere Freude, als sich tierliebe Menschen meldeten, die den beiden XXL-Fellnasen ein Zuhause geben wollten. Während Mollys Mutter sich schnell an das Leben im Haus mit all den Annehmlichkeiten gewöhnte, hatte Molly damit grosse Schwierigkeiten und war nach wie vor sehr zurueckhaltend gegenueber den Menschen. Somit konnte Molly letztendlich nicht in ihrem neuen Zuhause bleiben und kam zu uns auf den Gnadenhof.

 

Anfangs zeigte sich Molly auch bei uns als sehr reservierte Huendin, die ein Leben draussen dem im Hause vorzuziehen schien, mittlerweile geniesst sie jedoch unsere Nähe, weckt uns jeden Morgen, wenn ihr langweilig wird, "sitzt" mit am Tisch und erkundigt neugierig alle Ecken und Winkel unseres Hauses. In unserem Hunderudel hat sie einige "Busenfreunde" gefunden, von denen sie sich vor allem die "schlechten Angewohnheiten" abguckt und alles in allem macht Molly einen sehr gluecklichen Eindruck, die ihr neues Leben in vollen Zuegen geniesst. Weder Molly noch ihre Mutter haben je um die jeweils andere getrauert, wäre dieser Fall eingetreten, hätten wir natuerlich auch Mollys Mutter zu uns geholt. 

 

Aufgrund der Fehlstellung von Mollys Kopf, hat Molly Probleme mit der Nasenatmung sowie der Nahrungsaufnahme, so dass wir hier in der Zukunft einen Spezialisten zuziehen werden mit der Fragestellung ob es operative Möglichkeiten gibt, dieses zu richten. In der Zwischenzeit braucht Molly Spezialfutter, welches, bei der Grösse des Hundes, nicht unerhebliche Kosten verursacht.

 

Meine Paten sind :

Maritta Hatz

 

 

 

 

Varsi geb. 2011, Podenco-Mix aus Spanien

 

Varsi gehört leider zu den vielen Podencos und Podenco-Mischlingen, die in den spanischen Tierheimen dahinvegetieren, ohne dass sich je jemand für sie interessiert. Podencos sind äusserst sensibel Jagdhunde, die oftmals aus grausamer Jagdhaltung kommen und dadurch für ihr ganzes Leben gekennzeichnet sind. Sobald die Jagdsaison vorbei ist, werden diese ausgesetzt, an Bäumen aufgehängt oder stranguliert, es gibt keine Worte für diese Taten.

 

Auch Varsi gehörte zu diesen Jagdopfern und kam im verheerenden Zustand ins Tierheim. Ihre grausam zugerichteten, abgeschnittenen Ohren, waren blutverkrustet und eitrig, sie hatte hohes Fieber und war extrem abgemagert. Bei einem ersten Tierarztcheck stellte man zudem eine Leishmaniose und eine Hepatozoonose fest und damit wurde eine Vermittlung unmöglich, zudem Varsi extrem scheu war. Trotz vieler, endloser Jahre im spansischen Tierheim gelang es nicht Varsi jemals anzufassen, sie wich nach wie vor den Menschen aus.  Da wir gerade derartigen Hunden eine Chance auf ein Zuhause geben wollen und bei uns ein Platz frei wurde, durch den Tod unserer geliebten Podenca Marie, entschlossen wir uns Varsi, nach all den Jahren im Tierheim endlich ein Zuhause zu geben.

 

Wie gross war da der Schreck als sie 5 Tage vor ihrer Reise zu uns, sich von der Leine riss und weglief. Man konnte sie zwar auffinden, trotz aller Versuche aber nicht mehr einfangen. Leider hielt sich Varsi in der Nähe einer Schnellstrasse auf, so dass die grosse Gefahr bestand, dass sie ueberfahren werden wuerde. Schliesslich holte man Varsis langjährige Leidensgenossin "Tara" aus ihrem Zwinger mit der Varsi die ganze Zeit zusammen gewesen war (davon wussten wir leider nichts). Mit Hilfe von "Tara" konnte Varsi eingefangen werden, doch nun war klar, dass man beide nicht mehr trennen wollte, also durfte Varsi mit ihrer Freundin "Tara" zu uns reisen.

 

Varsi ist nach wie vor scheu und lässt sich nur ungern anfassen, geniesst es aber in vollen Zügen über unsere Wiesen zu sprinten und allen interessanten Düften zu folgen. Im Hause macht sie sichs auch schon mal auf dem Sessel oder der Couch bequem und schnarcht glücklich vor sich hin. 

 

Varsi braucht Spezialfutter und Therapie für ihre Leishmaniose. Ebenso Medikamente um die Hepatozoonose und Leishmaniose in Schach zu halten.

 

Meine Paten sind :

Tamara Harr

 

 

 

 

Tara geb. 2012, Jagdhundmischling aus Spanien

 

Tara gehört zu den älteren Jagdhunden, für die sich niemand interessiert. In Spanien werden diese gnadenlos aussortiert, da sie nicht mehr zur Jagd taugen und in Deutschland/Schweiz gehören sie nicht zu den "Vermittlungsfavoriten", da man sie in der Regel, aufgrund ihrer Jagdtriebes, nicht von der Leine lassen kann und zudem viele der spanischen Jagdhunde schwerst traumatisiert sind, so dass diese oft scheu sind. All dies trifft auch für Tara zu, so dass sie jahrelang im spanischen Tierheim dahinvegetierte. Leider wurde bei Tara auch ein hoher Leishmaniosetiter festgestellt. Tara hatte "Glück im Unglück", denn als wir auf Taras beste Freundin Varsi aufmerksam wurden und entschieden, dass wir Varsi zu uns auf den Gnadenhof hollen wollten, da kam Tara "ins Spiel", indem sie ihre Freundin Varsi rettete, siehe Geschichte von "Varsi". Somit durfte Tara zusammen mit Varsi bei uns einziehen. Tara ist nach wie vor scheu, aber dennoch eine sehr menschenbezogene Hündin, die immer in der Nähe ihrer auserkorenen Menschen sein möchte und zudem noch sehr gelehrig ist. Im Grunde genommen möchte Tara auch gern mal gestreichelt werden, doch es braucht noch Zeit bis sie das zulassen kann. Auf jeden Fall ist sie bei uns regelrecht aufgeblüht, jagt über die Wiesen und findet alles spannend, es ist eine Freude ihr dabei zuzusehen.

 

Aufgrund ihrer Leishaniose schlechten Haltung braucht Tara Medikamente und Spezialfutter. 

 

Meine Paten sind :

Leider habe ich noch keine Paten :-(

 

 

 

Yaya geb. 2010, Podenca aus Spanien

 

Yaya wurde gewissenlos in der Tötung abgegeben, nachdem sie zu alt geworden war, um sie für die Jagd oder Zucht zu missbrauchen. Ihr ehemaliger Besitzer ist dafür bekannt, dass er die Hunde in viel zu engen Käfigen hält, sie hungern lässt und nach Belieben auch noch misshandelt. Eine private Tierschützerin vor Ort holt immer wieder diese "entsorgten" Hunde aus der spanischen Tötung und bringt sie zu einem nahegelegenen Tierheim. Leider ist dieses Tierheim ständig überfüllt und es fehlt an Geld und Personal die Hunde adäquat zu versorgen. Wir wurden durch Zufall auf Yaya aufmerksam, da sie keinerlei Vermittlungschancen hatte. Yaya ist an Leishmaniose erkrankt, was zu einem Fellverlust vor allem im Gesicht, geführt hat. Zudem ist sie durch die jahrelange Käfighaltung gezeichnet, da sie eine verschobene Wirbelsäule hat, die wiederum in einer Gangstörung resultiert. Yaya hat Balansschwierigkeiten und eine Schwäche der Hinterläufe, dennoch kann Yaya erstaunlich schnell laufen, wenn sie etwas "in der Nase" hat und kommt gut mit ihrer Störung zurecht. Yaya ist trotz ihrer schlechten Haltung eine sehr menschenbezogenen Fellnase, die immer in der Nähe ihrer Menschen sein muss und gern einen Platz im Bett beansprucht, am Liebsten unter einer Decke. Diese kleine Hündin versteht es einen in Sekunden um den Finger zu wickeln und ihren Willen durchzusetzen, aber nach all dem Leid was sie erfahren mussste, hat sie jetzt ein Recht darauf, "extra" verwöhnt zu werden.

 

Yaya braucht eine Therapie und Medikamente für ihre Leishmaniose und ihre verformten Knochen und ein extra kuscheliges Körbchen.

Meine Paten sind :

Leider habe ich noch keine Paten :-(

 

 

 

 

STORY COMING SOON :-)

 

 

 

STORY COMING SOON :-)

 

 

 

Brittis geb. 2005, Schildpatt-Mietzekatze aus Schweden.

 

Brittis wurde bei -25 Grad auf die Straße gesetzt, da die Kinder im Vorschulalter ganz plötzlich Angst vor der Katze hatten und behaupteten, daß Brittis "grundlos" kratzen und beißen würde.

 

Nachdem Brittis jahrelang als Hauskatze gehalten worden war, fand sie sich natürlich überhaupt nicht mit dem Leben auf der Straße ab, saß oftmals mitten auf der Straße und wäre fast überfahren worden. Die ehemaligen Besitzer wollten diese "bösartige" Katze nicht mehr ins Haus holen und riskierten ihren Tod durch übefahren, Kälte oder Hunger.

 

Wir reagierten sofort und boten uns an die Katze zu übernehmen, worauf Brittis zu uns kam. Brittis zeigt bei uns keinerlei Aggression, sie ist eine richtige Schmusekatze und hat sich inzwischen sehr an das Landleben gewöhnt. Im Sommer unternimmt sie gern Touren in der Umgebung, im Winter setzt sie aber keine Pfote mehr vor die Tür. Zu groß ist die Angst, daß sie draußen bleiben muss.

 

Brittis bekommt Spezialfutter vorbeugend gegen eine beginnende Diabetes.

 

Meine Paten sind:

Dr. med.dent Maria Janschitz

 

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