UNSERE TIERISCHEN BEWOHNER

 

Lernen Sie unsere tierischen Bewohner näher kennen und erfahren Sie etwas über die Geschichten hinter den treuen Hunde- und Katzengesichtern.

 

Übrigens: Wenn Sie unsere ehrenamtliche Arbeit und Aufnahme von Notfellen wie diesen unterstützen möchten, können Sie das am besten mit dem Abschluss einer Patenschaft tun. Vielen herzlichen Dank!

 

 

 

 

 

 Bolle geb. 2007, American Bulldog-Labrador-Mix aus Mallorca.


Bolle wurde zunächst aus einer Tötungsstation gerettet und in ein privates mallorquinisches Tierheim gebracht. Sie hatte kaum mehr Fell, war an Räude erkrankt und hatte so ziemlich alle Parasiten, die man sich vorstellen konnte. Im privaten Tierheim wurde sie wieder aufgepäppelt, doch aufgrund ihrer vermeintlichen Rassezugehörigkeit als American Bulldog-Mix sowie ihrer Epilepsie galt sie als unvermittelbar.

 

2009 nahmen wir sie auf unserem Gnadenhof auf, wo sie endlich ihrer großen Leidenschaft dem Baden im See tagtäglich nachgehen konnte. Je mehr Bolle ihre Lebensfreude zurück erlangte, desto weniger wurden ihre epileptischen Anfälle. Seit Ende 2009 hat Bolle keine epileptischen Anfälle mehr gehabt.

 

Da Bolle zu den Vierbeinern gehört, die alles fressen was so auf einem Spaziergang zu finden ist, hat sie immer wieder Probleme mit dem Magen. Somit benötigt sie regelmäßig Medikamente für den Magen. Mitterweile ist auch noch eine schwere Arthrose hinzugekommen, so das Bolle auch Schmerzmittel benötigt.

 

Meine Paten sind:

Birgit Ohrt

 

 

 

 

Tuffa geb. 2002, Deutscher Schäferhund aus Spanien.

 

Eher durch Zufall entdeckten wir 2012 Tuffa auf einem Bild, traurig in der Ecke eines Zwingers liegend. Auf Nachfrage erfuhren wir, das dieser Hund als Welpe ins Tierheim gekommen war und seit 10 Jahren dem tristen Zwingerdasein trotzte. Tuffa galt als unvermittelbar, da sie Leishmaniose positiv war, obwohl sie nie Symptome gezeigt hatte.

 

Nachdem wir beschlossen hatten Tuffa zu uns zu holen, wurde ein erneuter Leishmaniosetest gemacht, der negativ war, somit war sie gar nicht an Leishmaniose erkrankt. Tuffa ist eine typische Schäferhündin, nur lieb, will es allen Recht machen und ist sehr gelehrig.

 

Wie schade, dass diese hübsche und völlig unproblematische Hündin aufgrund eines falschen Laborergebnisses solange im Tierheim ausharren musste.

10 Jahre Tierheim, der Feuchtigkeit und Kälte permanent ausgesetzt, kein Körbchen, das Tuffa die ganze Zeit auf nacktem Beton lag, haben natürlich Spuren an den Gelenken hinterlassen.

 

Tuffa benötigt aufgrund ihrer Arthrose Medikamente zur Schmerzlinderung.

 

Meine Paten sind:

Leider habe ich noch keine Paten :-(

 

 

 

 

 

 

 

Trick geb. 2009, Terrier-Mix aus Spanien.

 

 

 

 

Trick kam zusammen mit ihrer Schwester Track zu uns, da beide aufgrund ihrer Leishmaniose nicht vermittelbar waren. Trick hat bis dato in keinster Weise Symptome dieser Erkrankung gezeigt, wurde aber aufgrund anfänglich schlechter Leberwerte auch nicht behandelt. Nachdem Trick sich bei uns eingelebt hatte, ließen wir neue Tests durchführen, die zwar erhöhte Leishmaniose-Titer anzeigten, jedoch waren alle übrigen Werte im Normbereich. 

 

Trick ist eine sehr agile, lebenslustige Hündin, die gerne mal das ganze Rudel mit ihren "Bellattacken" aufmischt. Sie hat es faustdick hinter den Ohren und ist ein großer Dieb, wenn es ums Fressen geht. Alles in allem eine quirlige und fröhliche Hündin die sehr viel Freude am Leben hat und der leider aufgrund eines Laborwertes ein Zuhause verwehrt wurde.

 

Trick benötigt derzeit keine medikamentöse Therapie, allerdings werden regelmäßig Blutbildkontrollen durchgeführt.

 

Meine Paten sind:

Silke Böttle

 

 

 

 

 

Track geb. 2009, Terrier-Mix aus Spanien.

 

Track kam zusammen mit ihrer Schwester Trick zu uns, da beide aufgrund eines Leishmaniose-Titers nicht vermittelbar waren. Track zeigt keinerlei Symptome und es ist eine Freude ihr zuzusehen wenn sie mit Höchstgeschwindigkeit über unsere Wiesen "fetzt". Sie ist eine völlig unkomplizierte Hündin, super verträglich mit den anderen Fellnasen und sehr auf den Menschen bezogen.

 

Leider gibt es nach wie vor keine gute Aufklärung über die Leishmanioseerkrankung, so das nur wenige Leishmaniose positiv Hunde ein Zuhause finden, obwohl sie die gleiche Lebenserwartung wie ein gesunder Hund haben können und auch lebenslang Symptomfrei bleiben können.

 

Track hat auf jeden Fall Glück gehabt und genießt jetzt ihr Leben auf unserem Gnadenhof.

 

Track benötigt keine Medikamente, wir führen aber regelmäßige Blutbildkontrollen durch.

 

Meine Paten sind:

Silke Böttle

 

 

 

 

 

 

Stupsi geb. 2005, Terrier-Mix aus Spanien

 
Stupsi ist eine 7-9-jährige Minihündin, die von der Polizei ins Tierheim gebracht wurde. Stupsi war total verängstigt und liess niemanden an sich ran, zeigte allen, die sich ihr näherten, ihre krummen und schiefen Zähne. Sie war abgemagert und in einem schlechten Zustand als man sie auf der Strasse herumirrend vorfand, wahrscheinlich hat man sie skrupellos ausgesetzt, da sie alt und "überflüssig" geworden war.
 
Leider passiert es oft in den südlichen Ländern, dass man die älteren Hunde aussetzt um Platz zu schaffen für einen neuen Welpen.
 
Wir wissen nicht was Stupsi erlebt hat, aber sicher nichts Gutes, da sie auf gewisse Berührungen und Annäherungen mit Angstschnappen reagiert. Im Tierheim war Stupsi in grosser Gefahr, da dort das Gesetz des Stärkeren gilt und diese Minihündin den grossen Hunden nichts entgegenzusetzen hatte. 
 
Unglücklicherweise gibt es immer wieder Todesfälle bei Hundebeissereien und meist sind es die kleinen Hunde, die daran glauben müssen.
 
Somit haben wir Stupsi als Notfall zu uns geholt, da ihre Vermittlungsaussichten aufgrund ihres Alters und ihres Verhaltens äusserst gering waren.
 
Inzwischen hat sich Stupsi zu einem lebensfrohen und lustigen Hund entwickelt, die uns viel zum Lachen bringt. Stupsi kann jetzt auch ihre Streicheleinheiten geniessen, gewisse Berührungen sind aber immer noch "tabu" und wir arbeiten daran.
 
Stupsi hat grosse Probleme mit ihrem Magen-Darm- Trakt sowie mit ihren Zähnen, so dass sie Spezialfutter benötigt.
 

Meine Paten sind:

Karola Ulbrich

 

 

 

 

 

Miss Moneypenny geb. 2006, Border Collie-Mix aus Rumänien

Miss Moneypenny wurde von uns durch einen Hilfeaufruf auf Facebook von einer befreundeten Tierschutzorganisation entdeckt. Die zierliche Hündin war übersäht mit den übelsten Mamatumoren und fristete ein trauriges Dasein in einem rumänischen Shelter.

 

Nachdem wir uns bereit erklärten Miss Moneypenny zu uns zu holen, wurde sie noch in Rumänien operiert. Zwei tolle Freundinnen haben dann Miss Moneypenny und Perseus in Deutschland abgeholt und sie uns nach Schweden gebracht.

 

Miss Moneypenny ist zwar eine kleine "Zicke" hat sich aber gut in das vorhandene Rudel eingefügt.

 

Da Miss Moneypenny immer wieder "Kratzanfälle" hat und sie ihre Narben aufkratzt, braucht sie Entzündungshemmer und Cortison.

 

Meine Paten sind:

Tamara Harr

 

 

 

 

Nacha geb. 2012, Pitbull-Mix aus Spanien

 

Nacha gehört zu den sogenannten Listenhunden und somit hatte Nacha in Spanien keinerlei Chance auf Vermittlung.

 

Nacha wurde von ihrem vorherigen Besitzer zur Zucht missbraucht und als sie krank wurde und eine schwere Milchleistenentzündung bekam, wurde sie auf die Strasse entsorgt.

 

Tierschützer vor Ort fanden Nacha in einem sehr schlechten Zustand und nahmen sie mit in den Shelter. Mit der Zeit erholte sich Nacha und wurde von allen im Shelter nur "der Engel" genannt. Da die Tierschützer uns Nacha sehr ans "Herz" gelegt hatten, durfte Sie mit Malcolm zu uns auf den Gnadenhof kommen.

 

Nacha ist ein wahrer Schatz. Sie ist sozial mit allen Hunden im Rudel. Sie ist sehr folgsam und ein wahrer Sonnenschein.

 

Nacha hat Magenprobleme, denen mit Medikamenten und einem Spezialfutter entgegengewirkt wird.

 

Meine Paten sind:

Leider habe ich noch keine Paten :-(

 

 

 

 

 

Malcolm geb. 2009, Mastin-Kangal-Mix aus Spanien

 

Malcom ist ein ca 6 jähriger Mastin-Kangal-Mix aus Spanien der auf schlimmste Art und Weise von seinem vorherigen Besitzer mishandelt wurde.

 

Aufgrund der Misshandlung wird Malcolm nie wieder richtig laufen können, da durch die massiven Schläge die Malcolm erlitten hat, sein Becken und sein Oberschenkelknochen zertrümmert waren und da der vorherige Besitzer die Verletzungen nicht behandeln lies, diese jetzt völlig falsch zusammengewachsen sind.

 

Malcolm wurde einfach auf die Strasse entsorgt, wo Tierschützer vor Ort ihn fanden und Malcolm in das Shelter brachten. Malcolm muss wirklich starke Schmerzen haben aber seine Schmerzgrenze ist so hoch das er sich es nicht anmerken lässt. Leider hat Malcolm zu allem Unglück auch noch Leishmaniose bekommen.

 

Wir haben Malcolm zu uns geholt und werden versuchen, ihm das Leben so schmerzfrei wie möglich zu machen. Malcolm ist ein Riesenbaby und bringt uns jeden Tag immer wieder zum Lachen.

 

Aufgrund der schweren Verletzungen des Bewegungsapparates bekommt Malcom Schmerzmittel und Glucosamine. Gegen die Leishmaniose bekommt Malcolm teure Medikamente die die Leishmaniose eindämmen sollen.

 

Meine Paten sind:

Gabriele Lamm

 

 

 

 

Pipo, geb. 2005, Retriever-Mix aus Spanien

 

Pipo kam als junger Hund ins Tierheim und geriet irgendwann in Vergessenheit, da er so schüchtern war, so dass das Tierheimpersonal sich nicht traute ihn aus seinem Zwinger zu lassen, mit der Konsequenz, dass Pipo 9 Jahre seines Lebens in einem Betonzwinger, ohne jede Zuwendung oder Gassigänge, verbrachte.

 

Nachdem wir auf ihn aufmerksam wurden und ihn  in unser Projekt der "Vergessenen" aufnahmen, veranlassten wir, das er auf eine spanische Pflegestelle kam, wo er sehr schnell aufblühte und in Windeseile viele Dinge erlernte. Die Pflegestelle war begeistert ob seiner Schlauheit und so waren wir überglücklich als wir schnell Interessenten in Deutschland für Pipo fanden.

 

Leider lief Pipo in seiner ersten Nacht den neuen Besitzern davon und war von dort an "auf der Flucht". 4! Monate war Pipo in Süddeutschland unterwegs bis wir ihn endlich mit Hilfe von engagierten Tierschützern einfangen konnten.

 

Für uns war klar, dass wir Pipo nicht mehr vermitteln wollten, sondern ihn zu uns auf den Gnadenhof holten. Nach nur 3 Tagen konnten wir Pipo von der Leine lassen, er folgt aufs Wort und hat seitdem keine Anstalten mehr gemacht wegzulaufen. Er hat sich gut in unser Rudel integriert, geniesst seine Streicheleinheiten und weicht uns nicht mehr von der Seite.

 

Innerhalb kürzester Zeit hat er alle Dinge gelernt, die er für den Alltag auf unserem Gnadenhof braucht und es ist eine Schande, dass Pipo so lange auf ein hundewürdiges Leben warten musste.

 

Die vielen Jahre auf dem Betonboden, ohne Körbchen oder Auslauf, haben Spuren an Pipos Gelenken hinterlassen, deshalb benötigt er Schmerzmedikation.

 

Meine Paten sind:

Maritta Hatz

 

 

 

 

Sal geb. 2007, Deutscher Schäferhund aus Spanien

 

Sal kam als absoluter Notfall zu uns, nachdem sie sich im spanischen Tierheim aufgegeben hatte und ihre Leishmaniose ausgebrochen war.

 

Sal wurde als junger Hund ausgesetzt, wahrscheinlich aufgrund ihrer Leishmaniose und verbrachte ihr ganzes bisheriges Leben, insgesamt fast 8 Jahre! im Tierheim. Nur selten kam sie in den Auslauf, Gassigänge fanden gar nicht statt und für jede Art von Zuwendung fehlte es einfach den Tierheimpflegern an Zeit.

 

So litt Sal jahrelang unter der mangelnden Aufmerksamkeit und dem tristen Dasein in einem kalten und feuchten Betonzwinger, bis sie irgendwann ihre Hoffnung aufgab und nicht mehr fressen oder aufstehen wollte. Als wir von ihrem schlechten Zustand erfuhren, organisierten wir sofort einen Flug samt Begleitung und konnten Sal innerhalb weniger Tage bei uns aufnehmen.

 

Wir haben sofort mit der Behandlung der verschiedenen Erkrankungen begonnen und inzwischen geht es Sal schon viel besser. Es ist zwar noch ein langer Weg bis Sal wieder einigermassen hergestellt ist, aber wir hoffen sehr, dass Sal sich soweit erholt, dass sie noch viele Jahre beschwerdefrei bei uns leben kann.

 

Sal benötigt nach ihrer Leishmaniosetherapie ein Leben lang Allopurinol sowie Magentabletten und ein Spezialfutter.

 

Meine Paten sind:

Leider habe ich noch keine Paten :-(

 

 

 

 

Lula geb. 2005, Schäfer-Mix aus Spanien

 

Lula verbrachte 10 Jahre im spanischen Tierheim, ohne dass sich je jemand für sie interessiert hätte. Leider gibt es viel zuviele "unscheinbare" Schäfermischlinge in den Tierheimen, deren Vermittlung so gut wie aussichtslos ist.

 

Wir hatten Lula schon lange auf unserer "Warteliste" und hatten entschieden, dass sie den nächsten "freien" Platz auf unserem Gnadenhof bekommen sollte, doch dann kam Sal als Notfall dazwischen und wieder einmal rückte Lula nach hinten auf unserer Warteliste.

 

Spontan beschlossen wir, dass wir beide Hunde zur gleichen Zeit aufnehmen würden und somit kam Lula dann doch noch zu uns.

 

Nachdem Lula anfangs gar nicht aus ihrer Box herauswollte und ersteinmal alles ängstlich in Augenschein nahm, taute sie am nächsten Tag zunehmend auf und inzwischen hat sie den Spitznamen "Speedy Gonzales" weg, da sie trotz ihres Alters noch wie ein Wirblewind über die Wiesen jagt und den täglichen Auslauf sichtlich geniesst.

 

Ausserdem trägt sie alle Spielzeuge in ihr Körbchen und es ist eine Sünde wenn man bedenkt, wie sehr diese bewegungs- und spielfreudige Hündin in dem Tierheimzwinger gelitten haben muss.

 

Wir hoffen, dass Lula noch lange "Hochgeschwindigkeitsrekorde" bricht und werden ihr zu Weihnachten eine Extraportion Kuscheltiere zukommen lassen.

 

Lula hat immer wieder Magenprobleme und Durchfall. Sie benötigt Magentabletten und ein Spezialfutter

 

Meine Paten sind:

Leider habe ich noch keine Paten :-(

 

 

 

 

Rosa geb. 2012, Dogo Canario-Mix aus Spanien

 
Rosa wurde mit ausgebrochener Leishmaniose bei 40 Grad  am Zaun angebunden vorgefunden und es ist ein Wunder, dass sie diese Tortur überlebt hat. Ihre Ohren wurden stümperhaft abgeschnitten und wir wollen gar nicht wissen, was für Schmerzen Rosa gehabt haben muss.
 
Als Listenhund mit coupierten Ohren und ausgebrochener Leishmaniose hatte Rosa überhaupt keine Vermittlungschancen, so dass ihr ein lebenslanges Dasein in einem viel zu kleinen Zwinger, ohne jeden Auslauf oder Zuwendung, drohte. Im Shelter wurde sofort mit einer Leishmaniosetherapie begonnen, die hier fortgesetzt wurde. Mit dem Ergebnis, dass sie sich zu einem wunderschönen und lebensfreudigen Hund entwickelt hat.
 
Rosa ist früher sicher sehr viel geschlagen worden und hat Angst vor der Leine, aber daran arbeiten wir und sind guter Dinge, dass sich ihre Angst mehr und mehr verlieren wird.
Rosa ist eine sehr liebebedürftige Hündin, die einen auf Schritt und Tritt folgt und am Liebsten den ganzen Tag auf den Schoss zubringen würde.
Wäre Rosa im Tierheim verblieben, hätte sie sich wohl schon bald aufgegeben.
 
Rosa braucht eine regelmässige Leishmaniosetherapie und Spezialfutter
 

Meine Paten sind:

Manuela Heil

 

 

 

 

 

 

Curro geb. 2007, Mischling aus Spanien

 

Curro kam als kleiner Welpe ins Tierheim und verbrachte sein ganzes Leben in einem tristen Betonzwinger. Als grosser schwarzer Hund hatte er keine Vermittlungschancen und nachdem sich im Tierheim keiner je um ihn kümmerte, wurde er scheu und wich den Menschen aus, somit galt er schnell als unvermittelbar.

 

Nie wurde er Gassi geführt und aufgrund seiner Schüchternheit wurde er auch nicht aus seinem Zwinger herausgelassen, da man Angst hatte, dass er nicht freiwillig wieder in seinen Zwinger zurückgehen würde.

 

Als wir auf ihn aufmerksam wurde, saß er schon ganze 10 Jahre in diesem tristen Zwinger! Zu allem Überfluss hatte er auch noch einen nicht verheilten Kieferbruch, der es ihm unmöglich machte, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Aufgrund Geldmangels des Tierheimes wurde Curro nicht behandelt und hatte schon viel zu lange starke Schmerzen.

 

Als wir von Curros Schicksal hörten, entschlossen wir uns spontan ihn bei uns aufzunehmen und ihm auf seine alten Tage doch noch ein schönes und schmerzfreies Hundeleben zu ermöglichen.

 

Aufgrund seiner chronischen Kieferentzündung braucht Curro regelmässig Medikamente und ein Spezialfutter.

 

Meine Paten sind:

Leider habe ich noch keine Paten :-(

 

 

 

 

Schoki geb. 2006, Mischling aus Italien

 

 

 

Dolce geb. 2004, Labrador-Mix aus Italien

 
Dolce kommt aus einem der schlimmsten Tierheime in Italien, wo die Tiere in kleinen "Betonlöchern" gehalten werden, ohne regelmässiges Futter, ohne je die Möglichkeit zu haben, diese "Unterkunft" zu verlassen, ohne jegliche menschliche Zuwendung. Dolce wurde dort als Welpe mit ihren 9 Geschwistern "eingeliefert" und hat ihr ganzes Leben, also 12 Jahre in dieser Hölle verbracht!
 
Zusammen mit ihren 4 Schwestern harrte sie aus und hat wohl nie die Hoffnung aufgegeben doch noch dort herauszukommen, sonst hätte sie diese Strapazen nicht überlebt. 
 
Drei ihrer Schwestern hatten Glück und fanden noch in hohem Alter eine Bleibe in Deutschland, Dolce und ihre Schwester blieben allein zurück. Als wir von Dolces Schicksal erfuhren, beschlossen wir spontan sie zu uns, zusammen mit ihrer Schwester, zu holen.
 
Leider verstarb ihre Schwester zwei Wochen vor der geplanten Reise zu uns, aber Dolce hielt durch und verbringt nun den gesamten Tag damit, all die weichen Hundekörbchen, nach und nach auszuprobieren und viel Schlaf nachzuholen.
 
Dolce hat grosse Gelenkprobleme und einen sehr sensiblen Magen, daher braucht sie Spezialfutter und Schmerzmedikamente.
 

Meine Paten sind:

Leider habe ich noch keine Paten :-(

 

 

 

 

 

 

Tilly geb. 2008, Maremmano-Mix aus Italien

 
Tilly wurde von uns aufgenommen, da sie aufgrund ihrer Scheuheit und Ängstlichkeit als unvermittelbar galt.
 
Tilly hat fast ihr ganzes Leben in einem furchtbaren italienischen Tierheim verbracht, ohne jegliche Fürsorge oder menschlichen Kontakt. Dementsprechend weicht sie nach wie vor jeglichem menschlichen Kontakt aus und fühlt sich nur in ihrem Körbchen sicher.
 
Immerhin scheint sie sich im Haus und ihrem weichen Körbchen wohlzufühlen, da sie nur für die Erledigung ihres Geschäftes ihren Zufluchtsort verlässt und danach immer schnellstmöglich wieder ins Haus zurücksprintet. Es wird sicher noch eine lange Zeit brauchen bis Tilly Vertrauen in die Menschheit fasst, aber wir werden ihr alle Zeit der Welt geben, die sie braucht.
 
Leider mussten wir feststellen, dass Tilly auch noch an Epilepsie leidet und somit täglich Medikamente braucht.
 

Meine Paten sind:

Rosemarie Gerlitzki

 

 

 

 

Ginger geb. 2012, Terrier-Mix aus Spanien

 

Ginger wurde von uns aufgenommen, nachdem es im Tierheim, aufgrund Überfüllung, immer wieder zu schlimmen Beissvorfällen gekommen war, und vor allem die kleinen Hunde in Lebensgefahr waren. Obwohl Ginger eine ganz unkomplizierte kleine Hündin ist, konnten wir für sie auf die Schnelle kein endgültiges Zuhause finden, so dass wir uns entschlossen ihr einen Platz auf unserem Gnadenhof zu geben, um ihr kleines Leben zu retten.

 

Ginger geniesst es über unsere Wiesen zu flitzen und nutzt jede Gelegenheit nach draussen zu entwischen, um die weite Welt zu entdecken. Wahrscheinlich ist sie in ihrem bisherigen Leben nie ausgeführt worden und so ist Gingers Freude gross über die neugewonnene Freiheit. 

 

Ginger hat eine Futtermittelallergie und benötigt hypoallergenes Spezialfutter.

 

Meine Paten sind:

Sabine Lenner

 

 

 

 

 

 

 

LOLA geb. 2007, Zwergschnauzer aus Spanien

 

Lola wurde von ihren Besitzern nach draussen gesperrt, nachdem sie einen  Hauterkrankung bekam und ihr Fell verlor. Somit war Lolal nicht mehr "vorzeigbar" und fristete ein trostloses Dasein im Hinterhof. Lola verstand die Welt nicht mehr und wollte wieder zurück ins Haus, aber die Besitzern hatten das Interesse an Lola verloren. Lolas Zustand verschlimmerte sich immer mehr, ihre Haut entzündete sich, aber die Besitzer sahen keine Veranlassung den Tierarzt aufzusuchen.

 

Schliessslich konnte ein Nachbar die Besitzer überreden, Lola isn Tierheim abzugeben, wo sofort mit einer Behandlung angefangen wurde. Die ersten Wochen nach Lolas Ankunft im Tierheim wusste man nicht, ob Lola überleben würde, aber Lola wollte leben und kämpfte.

 

Lola muss alle 2 Tage gebadet werden, um einen Rückfall zu vermeiden. Zudem hat sie leider einen positiven Leishmanisosetiter den man behandeln muss. Somit haben wir Lola zu uns geholt und haben mit einer intensiven und teuren Leishmaniosebehandlung begonnen. Lola ist trotz der schwere ihrer Erkrankung ein wundervoller und lebensfreudiger Hund.

 

Lola hat neben einer akuten Dermatitis auch eine schwere Futtermittelallergie. Ebenso wurde ein extrem hoher Leishmaniosetiter bei ihr diagnostiziert. Wir haben eine Spritzentherapie gegen die Leishmaniose begonnen in der Hoffnung das wir die Leishmaniose in den Griff bekommen.

 

Meine Paten sind:

Susanne Thomas

 

 

 

 

 

 

Pommes geb. 2014, Mastin-Mix aus Spanien

 
Pommes wurde zusammen mit seinem Bruder als Welpe in einer Mülltonne "entsorgt". Leider fanden sich keine Interessenten für die Beiden und somit waren sie gezwungen ein tristes Leben in einem Betonzwinger zu verbringen, ohne menschliche Zuwendung oder Gassigänge. Nach einem Jahr durfte Pommes Bruder auf eine Pflegestelle nach Deutschland reisen und bald schon konnte er sein endgültiges Zuhause finden. Somit blieb Pommes allein im Zwinger zurück und sollte dort noch 2! weitere Jahre verbringen. Nach 3 Jahren bekam Pommes endlich seine Chance und kam auf eine Pflegestelle nach Deutschland. Leider hatte Pommes kein Glück und musste insgesamt dreimal sein Zuhause wechseln, ohne dass er daran Schuld war, so dass wir beschlossen ihm einen weiteren Umzug zu ersparen und Pommes endlich ein endgültiges Zuhause auf unserem Gnadenhof zu geben.
 
Pommes hat trotz seines jungen Alters schon Gelenkbeschwerden, da er seine ersten drei Lebensjahre auf einem feuchten Betonboden verbringen musste.  

 

Meine Paten sind:

Leider habe ich noch keine Paten :-(

 

 

 

 

Hui Buh geb. 2003, Terriermix aus Spanien

 

 
 
Hui Buh wurde im Alter von 14 Jahren zum Tierarzt gebracht, der ihn einschläfern sollte. Da Hui Buh einen noch sehr fitten Eindruck machte, weigerte sich der Tierarzt Hui Buh einzuschläfern, welches den Besitzer veranlasste Hui Buh direkt vor der Tierarztpraxis einfach auszusetzen. Nachdem der kleine Bub mehrmals über die Strasse lief und ständig in Gefahr war überfahren zu werden, fragte schliesslich ein Passant in der Tierarztrpraxis nach, ob man diesen Hund in Obhut nehmen könnte. Der Tierarzt informierte daraufhin das Tierheim, da es offensichtlich war, dass Hui Buh nicht zu seinem ursprünglichen Besitzer zurück konnte. Im Tierheim litt Hui Buh ungemein, da er es nicht gewohnt war, in einem nassen und kalten Zwinger zu sitzen und jaulte herzzerreissend Tag und Nacht. Ständig suchte er den Kontakt zu den anderen Hunden und wich diesen nicht von der Seite, welches einige der Fellnasen so irritierte, dass Hui Buh mehrfach gebissen wurde. Somit musste man ihn von den anderen Hunden separieren, was den kleinen Wicht noch trauriger machte. Mit seinen 14 Jahren und einigen "Altersgebrechen" erschien eine Vermittlung so gut wie unmöglich und da sich Hui Buh langsam aufgab, entschieden wir uns ihn bei uns aufzunehmen. Hui Buh ist jetzt immer und überall dabei und geniesst sein neues Leben auf dem Gnadenhof in vollen Zügen.
 
Hui Buh braucht täglich Herzmedikamente und Spezialfutter sowie viel Aufmerksamkeit :-) !

 

Meine Paten sind:

Leider habe ich noch keine Paten :-(

 

 

 

Selma geb. 2009, Mastinmix aus Spanien

 

 

 
Selma stammt aus einem der staatlich geführten Tierheime in Spanien, die nur eine "Unterbringung" der Tiere gewährleisten und ansonsten in keinster Weise an dem Wohl oder einer Vermittlung eines Hundes interessiert sind. Mit viel Geduld und Ausdauer haben wir es geschafft, Kontakt zu diesem Tierheim herzustellen und so gelingt es uns immer wieder die ein oder andere Fellnase dort rauszuholen. Im besten Fall finden wir Adoptanten für diese armen Vierbeiner, Selma galt aber aufgrund ihrere Grösse und ihres Alters als unvermittelbar und vegetierte schon seit Jahren in ihrem Zwinger dahin, so dass sie von uns aufgenommen wurde. Es ist eine grosse Freude Selma zuzusehen, wie sie glücklich über unser Grundstück tobt und ihre neue Freiheit über alles geniesst. Selma ist einer unser fröhlichsten Hunde, die einen auf Schritt und Tritt folgt und am Liebsten ein Schosshund wäre.
 
Selma hat aufgrund der schlechten Haltung und ihrer stattlichen Grösse Gelenkprobleme und braucht intermittierend Schmerzmedikamente!

 

Meine Paten sind:

Leider habe ich noch keine Paten :-(

 

 

 

Stennis geb. 2012, Dackel-Mix aus Spanien

 

 

Stennis gehörte zu den Vergessenen in einem sehr großen und armen spanischen Tierheim. Stennis war ein sehr ängstlicher Rüde, der gern mal die Zähne zeigte, wenn man ihm zu nahe kam und zu den sogenannten Angstschnappern gehörte. Aus diesem Grunde hatte man auch die Hoffnung aufgegeben, für Stennis jemals ein Zuhause zu finden und machte sich noch nicht ml mehr die Mühe, ihn auf der eigenen homepage zu publizieren. Zufällig wurden wir auf Stennis aufmerksam und versuchten zunächst über unseren Tierschutzverein ein Zuhause für Stennis zu finden, nachdem sich aber keiner zutraute, einen kleinen Angstbeißer aufzunehmen, entschieden wir uns  Stennis eine Chance auf unserem Gnadenhof zu geben. Nach 2 Tagen "Eingewöhnungsphase" hat sich Stennis zu einem liebenswerten kleinen Schmuseracker entwickelt, der am Liebsten den ganzen Tag kuscheln würde. Es ist immer wieder fantastisch zu sehen, wie sich in so kurzer Zeit ein Hund in seinem Verhalten komplett ändern kann und es tut einem in der Seele weh, wenn man bedenkt, dass Stennis, viele Jahre seines Lebens, in einem kargen Zwinger verbringen musste.

 

Stennis benötigt Spezialfutter wegen eines empfindlichen Magens.

 

Meine Paten sind:

Leider habe ich noch keine Paten :-(

 

 

 

 

Antonella geb. 2009, Mischlingshündin aus Spanien

 

Antonella gehörte zu den schüchternen und ängstlichen Hunden im Tierheim, die Begegnungen mit dem Menschen eher auswich und sich nicht anfassen lassen wollte. Nachdem man sich im chronisch überfüllten, spanischen Tierheim nicht um die einzelnen Hunde kümmern kann, überließ man Antonella ihrem Schicksal, was bedeutete, ein lebenslanges Leben hinter Gittern. Laut Tierheimpersonal war an eine Vermittlung von Antonella aufgrund ihres scheuen Wesens nicht zu denken und somit gehörte Antonella zu den Vergessenen. Nachdem wir immer wieder speziell nach diesen vergessenen Fellnasen im Tieheim fragen, wurde uns Antonella vorgestellt und wir entschlossen uns spontan sie auf unseren Gnadenhof zu holen. Antonella hat sih schon nach kurzer Zeit von uns anfassen lassen und genießt ihr neues Leben in vollen Zügen. Sie hat sich unserer Mastinhündin Selma angeschlossen und folgt ihr auf Schritt und Tritt. Antonella liebt es nach all den Jahren im Zwinger, im weichen Körbchen zu liegen und ist alles in allem eine ganz liebe und dankbare Fellnase.

 

Antonella hat aufgrund ihres langen Lebens im kalten Zwinger Gelenkprobleme und braucht intermittierend Medikamente. 

 

Meine Paten sind:

Leider habe ich noch keine Paten :-(

 

 

 

 

Puchi geb. 2010, Schnauzer-Mix aus Spanien

 

Pucki wurde im todkranken Zustand nachts am Tierheimzaun angebunden. In einer Zeit, in der er am dringendsten auf die Hilfe von seinen Besitzern angewiesen war, setzte man ihn gewissenslos aus. Die sofort durchgeführte Untersuchung beim Tierarzt zeigte, dass Pucki an einem Morbus Cushing erkrankt war und dringend eine Therapie benötigte. Obwohl man sofort eine kostenintensive Therapie begann, verschlechterte sich der Allgemeinzustand von Pucki von Tag zu Tag. Zu allem Überdruß wurde Pucki auch noch von den anderen Hunden im Tierheim attackiert und trug einige Bissverletzungen davon. Der behandelnde Tierarzt teilte dem Tierheim mit, dass Pucki, aufgrund des Stresses im Tierheim, keine allzu lange Lebenserwartung mehr hätte und man Pucki nur noch helfen könnte, indem man ihm so schnell als möglich aus dem Tierheim herausholen würde. Obwohl wir eigentlich keinen Platz mehr auf unserem Gandenhof frei hatten, entschieden wir uns, aus dieser Notlage heraus, Puckis Leben zu retten und organisierten sofort einen Transport zu unserem Gnadenhof. Pucki blühte schon am ersten Tag bei uns förmlich auf, sein Augen glänzten wieder und er erkor sich sogleich einen Platz in unserem Bett :-). Es ist noch ein langer Weg bis wir hoffentlich alle Entzündungen, das kahle Fell, die Blutwerte und all die anderen "gesundheitlichen Baustellen" im Griff haben, natürlich immer mit dem Wissen, dass die Krankheit nicht zu heilen ist, aber wir Pucki trotzdem noch ein lebenswertes Leben ermöglichen kann.

 
Puckis lebenslange Therapie ist sehr teuer und beläuft sich auf mehrere hundert Euro im Monat. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn wir für Pucki Paten fänden, um unseren Gnadenhof finanziell zu entlasten. 
 

Meine Paten sind:

Dr. med.dent Maria Janschitz

 

 

 

 

Brittis geb. 2005, Schildpatt-Mietzekatze aus Schweden.

 

Brittis wurde bei -25 Grad auf die Straße gesetzt, da die Kinder im Vorschulalter ganz plötzlich Angst vor der Katze hatten und behaupteten, daß Brittis "grundlos" kratzen und beißen würde.

 

Nachdem Brittis jahrelang als Hauskatze gehalten worden war, fand sie sich natürlich überhaupt nicht mit dem Leben auf der Straße ab, saß oftmals mitten auf der Straße und wäre fast überfahren worden. Die ehemaligen Besitzer wollten diese "bösartige" Katze nicht mehr ins Haus holen und riskierten ihren Tod durch übefahren, Kälte oder Hunger.

 

Wir reagierten sofort und boten uns an die Katze zu übernehmen, worauf Brittis zu uns kam. Brittis zeigt bei uns keinerlei Aggression, sie ist eine richtige Schmusekatze und hat sich inzwischen sehr an das Landleben gewöhnt. Im Sommer unternimmt sie gern Touren in der Umgebung, im Winter setzt sie aber keine Pfote mehr vor die Tür. Zu groß ist die Angst, daß sie draußen bleiben muss.

 

Brittis bekommt Spezialfutter vorbeugend gegen eine beginnende Diabetes.

 

Meine Paten sind:

Dr. med.dent Maria Janschitz

 

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